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16 Seiten Booklet, 13Bands, 88% der Lieder Exklusiv!!!
Annihilation666*, Permafrost*, Knochenfell*, Amalek*, Kirchenbrand*, Blutrache*, Schwarzer Tod, Heretic*, Antiphrasis*, Celephais*, Isolfur, Ephitalium*, Todfeind*
Review auf www.lordsofmetal.nl
Review von www.schlachtenruf.de
Sind Zusammenstellungs-Lichtscheiben heute noch zeitgemäß?
Ja! In manchen Fällen schon, wie eben in diesem einen; Sobald sich nämlich ein Haufen niederträchtiger Kapellen präsentieren, die auch mit einer Botschaft aufwarten können, welche wohl am besten folgendermaßen zu interpretieren ist: Pseudo-Black Metaller verreckt in eurem eigenen Blut!
Annihilation 666 bieten mit Sacrificed for Satans gloria den passenden, lodernden Black Metal Einstieg, gefolgt von Permafrost: Kaputter Black Metal, misantrophisch in jederlei Hinsicht! Knochenfell mit Trauloser Friede bieten eine recht simple rifforientierte Attacke. Amalek erinnern mit Wolfsrudel ein wenig an neuere/mittlere Absurd, sowohl musikalisch, als auch lyrisch. Wie ein Kirchenbrand hört sich die Ein-Mann-Band Kirchenbrand dann auch an – Hate Injection erstickt jede Heiligkeit.
Blutrache haben mit Lord of the Apocalypse einen echten Favoriten auf der Zusammenstellung: Höllischer, energiegeladener Black Metal.
Vernichtungszug von Schwarzer Tod ist auch ein echt gutes Stück wahrhaften Schwarz Metalls, allerdings hätte man sich die Einleitung sparen können, die Sirene hat nun schon wirklich zur Genüge für Einleitungen herhalte müssen.
Zu Heretic muss ich hoffentlich nichts mehr sagen. Dir Truppe ist Kult – echter Friedhofs-Black Metal, wie er wahrhaftiger einfach nicht sein könnte, die Stimme hat nichts mit Gekrächze zu tun, sondern ist einfach authentisch böse, wie man es vielleicht von einer Mischung aus Celtic Frost, Funeral Nation und frühen Misfits erwarten hätte können.
Antiphrasis werfen ein geradliniges wunderbares Death Metal Stück mit ordentlich Zunder in das brennende Geschehen – Asstraffic so der Titel!
Celephais haben mich mit Behind the Cross leider nicht wirklich vom Hocker gehauen, ist zwar echter Black Metal, aber mir fehlt der Schuss Wahnsinn.
Isolfur liefern wieder ein Stück Black Metal ab, welches eindeutig schön Deutsch klingt, hätte auch von Dunkelgrafen kommen können – Wertarbeit!
Richtig schön alte Deutsche Black Metal Schule bieten auch Ephitalium, besonders der Mix des „Gesangs“ begeistert mich.
Todfeind holen dann noch mal den großen Dampfhammer aus dem Kampfrucksack und hauen richtig rein … die alten Magog-Anleihen des Gitarristen “Krieger” sind zum Glück nicht zu verbergen: Gefangene werden nicht gemacht. Dichter Klang und gut verständliche (Hass-)Lyrik, sehr gelungener Black Metal-Titel.
Die Zusammenstellung wurde mir von Satan Fights Humanity Records zugeschickt und sollte dort zu beziehen sein. Dawn of the Antichrist verschafft einen guten Überblick über die Deutschen Black Metal Untergrund Soldaten und ist ein exzellent, abwechslungsreicher Hörgenuss
H. G.
www.schlachtenruf.de
www.hateful-metal.de
....Eine Punktevergabe werde ich nicht vornehmen, da das Material sich von Beitrag zu Beitrag schon mal enorm unterscheidet. Durch den hohen Anteil an exklusiven Liedern lohnt sich die Anschaffung von Dawn of the Antichrist und Ihr habt sogar die Wahl zwischen günstiger Kassette oder dem Silberling. Für Anhänger der Gruppen ist der Gemeinschaftstonträger ohnehin zu empfehlen und die Vielfalt tut ihr übriges....
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