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Permafrost / Menneskerhat / Annihilation666 - Split CD
Nebelklang und SFH-Records präsentieren diese aus dem finsteren Tiefen der Unterwelt emporgestiegene 3er Split. Permafrost, Menneskerhat und Annihilation666 steuern dieser Scheibe jeweils 2 unveröffentlichte Songs mit einer Gesamtspiellänge von 30 Minuten bei.
Den Auftakt dieser 3er Split machen die verfluchten Geisteskranken von PERMAFROST. Diese sollten spätestens nach dem unlängst über Nebelklang veröffentlichten zweiten Vollalbum jedem bekannt sein und weichen auch hier, keinen Millimeter von ihrer geisteskranken und menschenverachtenden Black Metal Marschrichtung ab.
Hier wird dem Gottessohn ordentlich das gestürzte Kreuz in alle Körperöffnungen geschoben und Maria lässt sich von Satans sadistischem Gefolge nicht nur einmal ordentlich ran nehmen!
1. Antichrist
2. Satanic Order
MENNESKERHAT aus Österreich/Deutschland sind nach 3 Demos und der 2006 veröffentlichten Split CD mit Totenburg auch längst keine Unbekannten mehr.
Sie steuern dieser Split zwei nagelneue, erstmalig in ordentlicher Soundqualität und insgesamt 18 min.Black Metal Titel bei. Hier werden den Engeln die Schädel im Sekundentakt vom Hals gerissen und ihre stinkenden vor Blut triefenden Kadaver die nach vergammelten Fleisch stinken den in der schützenden Dunkelheit wartenden Dämonen zum Fraß vorgeworfen! Und wie soll es anders sein, die Massenvernichtung im Himmel nimmt ihren Lauf!
3. Pain, Torture, Kill
4. Holocaust on Heaven, Holocaust on Earth
ANNIHILATION 666 sind die letzten in diesem gar finsteren Reigen. Nach einem hervorragendem Demo und der Split EP mit Bliss of Flesh, wird hier erneut ins Teufelshorn gestoßen um uralte Dämonen herauf zu beschwören.
Roher und gewalttätiger, deutscher Black Metal mit einer guten Portion an Eigenständigkeit, wird dem gerade von dunklen Gestalten ans Kreuz genagelten Priester um die Ohren geballert, so dass das Blut in Strömen aus selbigem fließt. Selbst dem dunklen Meister persönlich wippt beim anhören der Titel der Pferdefuß mit und „zaubert“ Ihm ein wohl wollendes Grinsen in die abscheuliche Fratze.
5. Blasphemous Violation
6. DeathSexObsession
Es gibt kein Entkommen vor dieser Scheibe, außer Ihr flüchtet geradewegs in euer eigenes Grab!
Denn IHR habt es nicht anders gewollt und verdient!
www.metalsickness.com - 15/20
www.hateful-metal.de - 8/10
Review von aryan music:
Permafrost/Menneskerhat/Annihilation 666 Split
Satan Fights Humanity Records präsentiert hier dem Hörer eine Dreier-Split mit den Gruppen Permafrost (D), Menneskerhat (A/D) und Annihilation 666 (D), welche insgesamt sechs exklusive Lieder beigetragen haben. Somit kommt die Split auf eine Gesamtspielzeit von knapp 30 Minuten, was erstmal als durchaus akzeptabel abgestempelt werden kann.
Den Beginn machen die Jungs von Permafrost, welche die beiden Lieder "Antichrist" und "Satanic Order" präsentieren. Mit hohem Tempo beginnt das erste Lied und bietet dem Hörer den für Permafrost typischen räudigen Black Metal, der erst im Mittelteil kurz etwas an Fahrt verliert. Doch zugleich wird wieder in die Saiten gegriffen und das Lied schmettert weiter vor sich lang hin. Der Gesang wurde mit einem leichten Hall hinterlegt, was den zerstörerischen Eindruck der Musik etwas verstärkt.
Das zweite Lied geht ebenfalls in diese Richtung - schneller, aggressiver Black Metal mit räudigem Gekreische und unregelmäßig auftretenden Ruhephasen. Wer die Vollalben der Gruppe kennt und mag, wird auch an den beiden Songs Gefallen finden.
Nun ist das Deutsch-Österreichische Projekt Menneskerhat dran. Die beiden Lieder stellen ein Novum in der Bandhistorie von Menneskerhat dar, sind dies doch die ersten englischsprachigen Songs der Band. Musikalisch gibt es ebenfalls dreckigen Black Metal mit wildem Gekreische, welches sehr dumpf klingt. Hier ist besonders das erste Lied hervorzuheben. Dieses enthält lange Instrumental-Phasen, die vom ständigen Auf und Ab der Gitarre gezeichnet sind. Mit zunehmender Spieldauer mischt sich der Sänger F.M. dann wieder mehr ins Geschehen ein und es gibt im Hintergrund ein wüstes Gekreische und Gegrunze. Die Mischung aus diesen Elementen ergibt ein eindrucksvoll starkes Lied, das somit zum Ohrwurm der Split wird.
Der zweite Song geht auch hier wieder in Richtung des ersten Beitrages von Menneskerhat, wobei dieses Lied mit 7:40 Minuten um einiges länger als der Vorgänger ist und auch die Geschwindigkeit in weiten Teilen des Liedes enorm zugelegt hat. Das ist wahrhaft musikalische Zerstörungskraft.
Als Dritter im Bunde greifen nun die Sachsen von Annihilation 666 zu den Instrumenten. Musikalisch ähnelt deren Musik den bisherigen Musikbeiträgen stark. So muss im Grunde genommen nicht mehr erwähnt werden, dass Annihilation 666 auch schnellen Black Metal spielen, der mit wildem Gekreische glänzt. Auch wenn der Gesang hier klarer als bei Menneskerhat oder Permafrost ist, trotzdem springt der Funke nicht wirklich über. Der Liedaufbau bietet wenig Neues, die Instrumentalphasen sind unnütz und der Gesang beeindruckt ebenfalls nicht. Lied Nummer Zwei "DeathSexObession" hat das Zeug zu mehr, ist aber mit 3:15 Minuten dann doch zu kurz geworden bzw. das Lied kommt am Anfang nicht so richtig in Gang und als es dann gut läuft, ist es schon wieder zu Ende. Schade, da hätte mehr draus gemacht werden können.
Die Aufmachung der Split wurde offensichtlich der Musik angepasst. Die verschiedenen Schwarzweißzeichnungen auf dem Cover und im davon vollgestopften vierseitigen Beiheft erzeugen einen morbiden und irgendwie primitiven Charme. Das passt optisch also schon mal gut ins Bilde. Ansonsten hat jede Band eine Seite zur Verfügung gestellt bekommen, welche mit kleinen Bandfotos, Symbolen und Liedtexten gefüllt wurde. Leider sind vier Seiten absolut zu wenig, um wahre Begeisterungsstürme hervorrufen zu können, aber der Stil des Beiheftes passt. Und das ist die Hauptsache.
Nach der halben Stunde Spielzeit bleibt ein guter Eindruck über. Annihilation 666 konnten zwar nicht so wirklich überzeugen, dafür hat Menneskerhat mit dem zweiten Lied so richtig eingeschlagen. Permafrost runden die Split dann mit ihren typischen Stil schön ab und fertig ist eine Scheibe, die man sich getrost zulegen kann, solange man auf satanischen, dreckigen Black Metal steht.
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